Da Tia vom SUP-Verleih am Staffelsee

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Stand-Up Paddling (SUP) auf dem Staffelsee wird immer populärer. Wer das selber ausprobieren möchte, findet am Staffelsee auf dem Campingplatz bei der Halbinsel Burg schnell den SUP Verleih Staffelsee. „Lässige Leute, traumhafte Gegend“ schreibt dazu eine Google-Rezensentin und auch ich habe dort in angenehmer Atmosphäre das SUPen gelernt. Matthias Baier, den alle als Tia kennen, verrät uns, dass hinter seinem Unternehmen freeride-guide.com nicht nur das Stand-Up Paddling steckt.

Griaß di, Tia.

Du steckst also hinter dem SUP-Verleih am Staffelsee. Dabei geht’s bei freeride-guide.com nicht nur um’s Stand-Up Paddling…

Mein Herz schlägt für alle Boards. Ich bin Brettsportler im Sommer wie Winter: Im Sommer bin ich als geprüfter SUP Instructor (VDWS) an meiner SUP Schule und Verleih am Staffelsee anzutreffen. Im Winter bin ich als staatlich geprüfter Snowboardführer mit Splitboardern unterwegs.

Wenn du kannst, dann geh’ auf den See und genieße das Jetzt.

Tia – Geprüfter SUP Instructor

Wie kam es zu der Idee für einen SUP-Verleih?

Die Idee, einen SUP Verleih zu starten, geht eigentlich auf einen verkaterten Tag zurück. An dem haben wir aus Langeweile auf dem SUP eines Freundes jede Menge Blödsinn im Staffelsee gemacht. Bei Kopfstand und anderen Kunststücken hatten wir so viel Spaß, dass es Zeit war, mehr Leute daran teilhaben zu lassen.

Was ist deine Verbindung zur Gegend rund um den Staffelsee? Welchen Einfluss hatte das auf deine Lebensphilosophie?

Ich bin 20 Autominuten von Murnau aufgewachsen. Nun lebe ich mit meiner Frau und zwei Kindern seit Jahren in Murnau am Staffelsee.

Angefangen hat alles mit dem Snowboardsport. Meine Fachsportlehrerausbildung habe ich an der TU München absolviert und schon immer mein Leben in den Bergen verbracht. Mit dem Sport bin ich gewachsen und habe vor einigen Jahren meinen staatlich geprüften Snowboardführer erfolgreich abgeschlossen.

Ich bewege mich auch gerne auf dem Wasser und tue meinem Körper dabei was Gutes. Seit Jahren bin ich auch als Wellenreiter aktiv.

Am liebsten bin ich draußen und freue mich, Menschen die Natur und Ruhe zu vermitteln. Und in Kombination damit: In jedem Level sportliche Anreize zu setzen und Bewegungsabläufe zu vermitteln.

Am liebsten bin ich draußen und freue mich, Menschen die Natur und Ruhe zu vermitteln.

Tia – freeride-guide.com

Und das hat Dich dann dazu bewegt freeride-guide.com zu starten?

Genau. Unter der Thematik Freeride verbinde ich (fast) alle meine Gewerke – Sommer wie Winter. Ich habe einen Weg gesucht, interessierten Kunden anstelle von drei verschiedenen Plattformen, einfach eine Plattform für alles an die Hand zu geben.
Viele unserer Kunden nutzen unser Angebot Sommer wie Winter: Im Sommer auf dem SUP, im Winter auf dem Snowboard.

Es ist immer wichtig, den Trend und die Entwicklung der Sportarten mitzugehen und darauf ein Angebot für die Kunden zu schnüren. Unsere kleinsten Boardsportler sind 3 Jahre (selbst aktiv auf dem Snowboard oder sitzend auf dem SUP) und die Ältesten waren schon über 80.

Was macht dir am meisten Spaß bei deiner Arbeit? Warum?

Ich gebe meine Liebe zum Brettsport an Andere weiter und bringe sie zu ihrem persönlichen Erfolgserlebnis. Es macht mir Spaß, den Menschen den Einklang von Natur und Sport aufzuzeigen. Dabei geht es oft darum, die richtigen Bewegungsabläufe zu vermitteln und dabei das „Geschafft-Erlebnis“ der Menschen zu sehen, wenn sich durch die richtigen Tipps ein Erfolg erzielen lässt.

Außerdem finde ich es toll, den Menschen für mögliche Gefahrensituationen eigene Sicherheit mitzugeben. Dafür vermittle ich u.a. mein Know How und bereite sie sowohl im Wasser, als auch im Schnee auf mögliche Risiken vor. Ich schule die Menschen, diesen Risiken aus dem Weg gehen zu können und einen kühlen Kopf zu bewahren.

Das ist ein sehr persönliches Zusammenarbeiten mit meinen Kunden. Diese persönliche Zusammenarbeit liegt mir sehr und ermöglicht mir besser auf individuelle Ziele einzugehen.

Wo siehst du deine aktuellen Herausforderungen im SUP Sport?

Ich suche mir immer wieder eigene Herausforderungen und neue Ziele im Sport. Ich liebe es, neue Bewegungen auszuprobieren, auch wenn es nicht gleich so funktioniert wie ich es gerne hätte.

Zur Zeit probiere ich verschiedene Sachen mit Foil und Wing* auf dem SUP aus. Außerdem nutze ich jede Gelegenheit, mit dem SUP Wellenreiten zu gehen, das ist je nach Wellengröße immer spannend und macht süchtig nach mehr.

* Erklärung: Wing ist eine Art aufblasbares Segel, ähnlich wie beim Windsurfen. Foil ist ein ein Flügel unter dem SUP. Ab einer gewissen Geschwindigkeit fängt das SUP dadurch an zu steigen.

Was machst Du eigentlich im Frühling und Herbst, wenn die SUP bzw. Snowboard-Saison vorbei ist?

Im Sommerhalbjahr stehe ich auf dem Wasser, im Winterhalbjahr auf dem Schnee.

Dazwischen fällt viel Bürokram für die Vor- und Nachbereitung der jeweiligen Saison an.

Zum Abschalten zwischendurch bin ich gerne mit meiner Familie unterwegs, egal ob auf dem Berg oder am Meer. Snowboard oder SUP darf dann natürlich nicht fehlen – wir sind zum Glück alle vom Brettsport begeistert.

„In case of doubt, paddle out.“ Richtig oder falsch? Welchen anderen Spruch kennst du zum SUPen?

Immer richtig. Wenn du kannst, dann geh’ auf den See und genieße das Jetzt. Auf dem SUP kannst du genüsslich chillen oder auch Vollgas geben und Dir ein gutes Workout verschaffen.

Egal welchen Ansatz man verfolgt, Stand-Up Paddling ist ein Sport für jeden.

„Hang Loose“ ist wohl der bekannteste Surf Spruch. Da das SUPen vom Surfen kommt, ist es wohl auch der Beste: außerdem auch in allen Lebenslagen zutreffend.

Danke für das Gespräch, Tia und „Hang Loose“!

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